Die Grenze der bewohnbaren Welt? Eiskaltes, verregnetes Wikinger-Eiland,
dessen Bewohner Wale jagen und fermentierten Haifisch essen? Paradies für
Pferdenarren und Vulkanologen? Insel aus Feuer und Eis? Heimat von Thor,
dem hammerschwingenden Gott des Donners? Was ist Island? All das - und
noch Vieles mehr! Olaf Krüger hat sich der Nordmeerinsel mit vielen Fragen
genähert und sie viele Male bereist; zu allen Jahreszeiten und mit wachsender
Begeisterung. Von Beginn an faszinierte ihn die Wirkung der Urlandschaften
Islands auf die Menschen. Vulkane, Gletscher, Krater, Steinwüsten, Fjorde,
Nordlichter, Geysire und dröhnende Wasserfälle – seit der Besiedlung Islands
vor über 1100 Jahren hat die grandiose, manchmal auch bedrohliche Natur
die Phantasie der Isländer beflügelt. Die alten Sagas, allen voran die Edda,
zeugen noch heute davon. Dass die mythischen Schauplätze auf der isländischen
Landkarte tatsächlich zu finden sind, wird spätestens bei einer Reise
durch das einsame Hochland klar: der monumentale Tafelvulkan Herðubreið
etwa, der sich wie eine uneinnehmbare Festung aus der Ebene erhebt, kann
eigentlich nur die sagenhafte Götterburg Asgard sein! Krüger wanderte durch
die unbewohnten Küstenlandschaften Hornstrandirs im Nordwesten der Insel,
porträtierte die lebendige Metropole Reykjavík und fotografierte die überwältigende
Schönheit einer Mittsommernacht an der Südküste in Jökulsárlón.
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